Augsburg bundesweit ausgezeichnet als Vorlesestadt 2023

Seit 2013 ist der Vorlesestadt-Wettbewerb ein fester Bestandteil des Bundesweiten Vorlesetages und wird von den Initiatoren DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund vergeben.

Vorlesetag 2023 – Lesen verbindet
Wir Freunde der Stadtbücherei Augsburg e.V. haben diesen Vorlesetag genutzt, möglichst viele Aktivitäten zu initiieren und zu fördern. Wir stellten eine Zusammenfassung der zahlreichen Veranstaltungen allen Teilnehmern zur Verfügung und leiteten sie an die Organisatoren des Vorlesetags weiter. Wir haben damit eine Verbindung geschaffen und bei vielen den Wunsch, auch 2024 dabei zu sein. Denn „Vorlesen verbindet“ nicht nur die Zuhörenden, sondern auch die Vorleser zu einer starken, unüberhörbaren (Vor-)Lese-Lobby.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: „Unser Dank geht an die vielen freiwilligen Engagierten, durch deren Einsatz Kinder echte Chancen geschenkt bekommen – und das nachhaltig! Denn wir wissen: Wer als Kind vorgelesen bekommt, wird als Erwachsener seinen Kindern ebenfalls vorlesen. Deswegen bringen die Vorlesestädte und alle anderen Freiwilligen den Ball langfristig ins Rollen.“

So viel nachhaltiges, kooperatives, kommunales und bürgerliches Engagement in Augsburg ist auch im bundesweiten Vergleich einmalig – und preiswürdig! Neben den Titeln Brecht-, Fugger-, Mozart-, Friedens-, Weltkulturerbe-Stadt ist „Vorlesestadt 2023“ daher ein wunderbarer weiterer Titel und eine großartige, bundesweit sichtbare Anerkennung für alle engagierten und kreativen Leseförderer in Augsburg!

Bundesweiter Vorlesetag 2023

Lese-Insel Wittelsbacher Schule

Bewerbung Vorlesestadt 2023
3.000 Zeichen reichen nicht aus, Qualität und Quantität aller Augsburger Aktivitäten anlässlich des Bundesweiten Vorlesetags 2023 zu beschreiben. 20 Grund- und Mittelschulen, Stadtteilbüchereien und ein historischer Wasserturm waren Vorleseorte, die hunderte von Kindern in ihren Bann zogen. Ganz besonders gelang es der Technischen Hochschule Augsburg (THA) mit Zukunftsideen zu faszinieren: sie lud Kinder ein in die Logistik- und Recycling-Labore, in die Rennwagenwerkstatt und dahin, wo die „Großen lernen“, in die Hochschulbibliothek. Das Fugger- und Welser Erlebnismuseum entführte Kinder in eine spannende Vergangenheit, die in Augsburg überall erlebbar ist. Sie lauschten den vorgestellten Geschichten und wurden bestärkt, selbst lesend und staunend die Welt zu entdecken.

Stadtbücherei, Staatstheater, THA, Fugger- und Welser Erlebnismuseum, Rotary Club Augsburg-Renaissancestadt, Stadtwerke (swa), FCA, Freiwilligenzentrum (FWZ) – sie alle waren nicht nur am 17.11.23 aktiv, sondern sind es seit Jahren als Lese- und Lernpaten in nachhaltigen und kreativen Projekten. Der FCA startet das Pilotprojekt „Kicken und Lesen“, die swa schickt seit Jahren die „Lesende Straßenbahn“ durch die Stadt, das FWZ organisiert und betreut über 200 ehrenamtliche Vorleser an den Grundschulen, Mitglieder (Firmen und Einzelpersonen) des Rotary Clubs sind seit Jahren Sponsoren und Paten von Augsburger Lese-Inseln.

Wir Freunde haben diesen Vorlesetag genutzt, möglichst viele Aktivitäten zu animieren und zu dokumentieren, haben sie weitergeleitet an die Organisatoren und allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Wir haben damit eine Verbindung geschaffen und bei vielen den Wunsch, auch dabei zu sein – und nächstes Jahr ganz sicher wieder und mit wahrscheinlich noch mehr Beteiligten! Denn „Vorlesen verbindet“ nicht nur die Zuhörenden, sondern auch die Vorleser zu einer starken, unüberhörbaren Lese-Lobby.

Warum sollte unsere Stadt „Vorlesestadt 2023“ werden?
Erste Bürgermeisterin Eva Weber (CSU) und zweite Bürgermeisterin Martina Wild (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) waren selbstverständlich als Vorleserinnen am Vorlesetag unterwegs. Sie unterstützen beide durch ihr großes berufliches und persönliches Engagement schulische und außerschulische Aktivitäten zur Leseförderung. Sie wollen sich wie zahlreiche Augsburger und Augsburgerinnen nicht einfach mit PISA-, IGLU- und anderen schlechten Nachrichten zur Lesefertigkeit unserer Kinder abfinden, sondern gemeinsam auch auf politischer und administrativer Ebene etwas dagegen tun. So viel kommunales und bürgerliches Engagement ist absolut preiswürdig! Neben den Titeln Brecht-, Fugger-, Mozart-, Friedens-, Weltkulturerbe-Stadt wäre „Vorlesestadt 2023“ ein wunderbarer weiterer Titel und eine großartige Anerkennung!