Die Stadtbücherei arbeitet jetzt mit „Design Thinking“

von links: Julia Bergmann (Training und Consulting), Martina Wild (2. Bürgermeisterin und Referentin Bildung und Migration), Tanja Erdmenger (Leitung Stadtbücherei)

Neue Methoden für das neue Bibliothekskonzept | Text: Sabine Sirach

Unter dem Motto „Die Zukunft der Stadtbücherei – Mach mit!“ möchte die Stadt Augsburg einen neuen Bibliotheksentwicklungsplan für die Stadtbücherei entwickeln. Zu einer Auftaktveranstaltung waren die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um sich aktiv zu beteiligen und Vorschläge und Ideen einzureichen. Das Ziel: herauszufinden, wie die Stadtbücherei ihre Angebote noch besser an aktuelle gesellschaftliche Bedürfnisse anpassen kann.

Die Beraterin und Trainerin Julia Bergmann, die viel Erfahrung mit anderen Bibliotheken mitbringt und den Prozess begleiten wird, stellte ausführlich die Methode Design Thinking als Startschuss für den neuen Bibliotheksentwicklungsplan vor. Wie in anderen modernen Bibliotheken, vorbildlich vor allem in Skandinavien, soll die Stadtbücherei Augsburg „als Bibliothek der Zukunft zu einem zentralen kommunalen Raum werden, in dem neue Entwicklungen thematisiert und bespielt werden“. Somit geht es um ein dynamisches Konzept – die „fertige“ Bibliothek wird es also nicht geben.

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Das Bibliothekskonzept für Augsburg

Mehr als 520.000 Bürgerinnen und Bürger besuchen jedes Jahr die Stadtbücherei, sie ist damit die meistbesuchte Kultur- und Bildungseinrichtung der Stadt Augsburg. Doch ist sie richtig aufgestellt für die Herausforderungen unserer Stadt und deren Bewohner? Warum kommen die vielen Leute in die Stadtbücherei – und warum bleiben soviele Menschen ihr fern? Wie muss ein zeitgemäßes Bibliothekskonzept aussehen? Diese Fragen wurden in mehreren Workshops – geleitet von Meinhard Motzko – zusammen mit den Mitarbeitern der Stadtbücherei erarbeitet (wir berichteten). weiterlesen

Bibliothekskonzept für die Neue Stadtbücherei

Meinhard Motzko (Foto: praxisinstitut.de)Als Kurt Gribl im Juni 2009 die Neue Stadtbücherei vor 450 geladenen Gästen eröffnete, konnte Augsburgs Oberbürgermeister nicht ahnen, dass sich das von einem Bürgerbegehren angeschobene Renommierprojekt der ehemaligen Regenbogenregierung zu einem politischen Problemfall entwickeln sollte. Drei Jahre nach der Eröffnung soll nun ein Nutzungskonzept erstellt werden. Aufgrund einer Initiative von Klaus Döderlein und Kurt Idrizovic stellte gestern Meinhard Motzko Kulturreferent Peter Grab, Vertretern der städtischen Verwaltung sowie Vertretern der CSU und der SPD und Journalisten sein Credo vor: „Welche Probleme soll eine mit öffentlichen Geldern finanzierte Kultureinrichtung lösen?“ Weiterlesen →